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Pressemitteilung vom 14.10.2009 |
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Die Türkische Gemeinde zu Berlin (TGB) begrüßt die Sanktionen gegen Herrn Sarrazin. Wir können und möchten unsere Augen vor real existierenden Problemen unserer Stadt nicht verschließen. Daher vertreten wir die Meinung, dass jeder Probleme und Defizite benennen kann.
Verteidiger der Parolen Herrn Sarrazins reden von Wahrheiten die ausgesprochen wurden, die Ethnisierung der Probleme wäre nicht notwendig gewesen. Diese Verteidiger möchten wir mit folgender Passage konfrontieren:
"Die Türken erobern Deutschland genauso, wie die Kosovaren das Kosovo erobert haben: durch eine höhere Geburtenrate. Das würde mir gefallen, wenn es osteuropäische Juden wären mit einem um 15 Prozent höheren IQ als dem der deutschen Bevölkerung."
Die Türkische Gemeinde zu Berlin erkennt in dieser Passage keine Wahrheiten oder Defizite die angesprochen werden, sondern puren Rassismus. Insbesondere Verantwortliche in der Politik als auch in der Bürokratie dürfen es sich nicht erlauben, über Minderheiten und sozial schwache herzuziehen. Jeder hat das Recht und auch die Pflicht Defizite in der Bevölkerung anzusprechen, was jedoch wesentlich wichtiger ist, sind die Rezepte die Sie für die Lösung dieser Probleme präsentieren. Was wir in Deutschland brauchen sind nicht die Populisten, sondern Sachverstand der Probleme anspricht ohne Menschen auszugrenzen.
Dieses Signal der Bundesbank war wichtig, um zu zeigen, dass Fremdenfeindliche Aussagen in Deutschland nicht honoriert werden. Menschen des öffentlichen Lebens müssen mit Ihrer Position verantwortlich umgehen, um den Frieden in unserem Land nicht zu stören.
TGB Vorstand
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